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Sales Recruiting für Startups: Die erste Vertriebsstelle besetzen

von Lars Krüger · · Sales Recruiting

Wie finde ich als Gründer die richtige erste Person für meinen Vertrieb?

Beim Sales Recruiting für Startups findest du die richtige erste Vertriebsperson, indem du zunächst die konkrete Vertriebsaufgabe definierst und anschließend prüfst, ob Bewerberinnen und Bewerber diese Aufgabe tatsächlich bewältigen können. Eine überzeugende Stellenanzeige und ein sympathisches Interview reichen dafür nicht aus. Dieser Artikel führt dich von der Rollenklärung über LinkedIn Job Ads und das schnelle Screening bis zur Einstellungsentscheidung mit Scorecard und praktischer Aufgabe – und zeigt, welche Voraussetzungen vor der Suche erfüllt sein sollten.

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Das Wichtigste zur ersten Vertriebsbesetzung im Überblick

Die erste Vertriebsperson sollte nicht nach einem allgemeinen Sales-Profil ausgewählt werden, sondern nach der Aufgabe, die in deinem Startup zuerst verlässlich erledigt werden muss: Termine gewinnen, eingehende Leads qualifizieren oder komplexe Verkaufschancen bis zum Abschluss führen. Dokumentierte Erkenntnisse über Zielgruppe und Verkaufsprozess bilden die Grundlage; ein zügiges Screening, vergleichbare Interviews und eine rollenbezogene Arbeitsprobe machen die Auswahl nachvollziehbar. Die zentrale Frage lautet nicht, wer im Gespräch am überzeugendsten wirkt, sondern wer unter realistischen Bedingungen die wichtigste Vertriebsaufgabe übernehmen kann.

Warum Sales Recruiting für Startups nicht nach Bauchgefühl funktionieren darf

Wenn du deinen Vertrieb aufbaust, soll die erste Vertriebsperson häufig mehrere Aufgaben übernehmen: Sie soll Termine vereinbaren, vorhandene Leads bearbeiten und möglicherweise selbst Abschlüsse erzielen. Eine Fehlbesetzung wiegt deshalb besonders schwer. Neben Recruiting- und Einarbeitungsaufwand verlierst du Zeit, in der Kundengespräche stattfinden und Erkenntnisse über deinen Markt entstehen könnten.

Aus seiner Arbeit mit Startups beschreibt Lars Krüger ein wiederkehrendes Problem: Menschen im Vertrieb können im Bewerbungsgespräch sehr überzeugend auftreten. Sie kommunizieren souverän, erzählen schlüssige Geschichten und hinterlassen einen guten Eindruck. Daraus lässt sich aber noch nicht ableiten, ob sie unter den Bedingungen deines Vertriebsalltags konsequent nachfassen, mit Einwänden umgehen oder Verkaufschancen qualifizieren können.

Krüger beziffert die Kosten einer Neubesetzung beispielhaft mit ungefähr 40 % des Bruttojahresgehalts. Bei 60.000 € Jahresgehalt entspräche das rund 24.000 €. Das ist eine illustrative Rechnung, keine allgemeingültige Kostenquote; wie hoch die tatsächlichen Kosten ausfallen, hängt unter anderem von Suchdauer, externen Recruiting-Ausgaben und Einarbeitungszeit ab. Für die Entscheidung ist vor allem die Konsequenz wichtig: Definiere vor dem ersten Interview, welche Leistung du brauchst und woran du sie erkennen willst.

Vor der Suche klären: Brauchst du bereits eine erste Vertriebsperson?

Eine Einstellung löst kein ungeklärtes Vertriebsproblem. Wenn bisher nur der Gründer verkauft hat, solltest du zunächst festhalten, wer eure Kunden sind, aus welchen Gründen sie kaufen, wie ein typischer Verkaufsprozess verläuft und welche Einwände regelmäßig auftreten. Es braucht dafür kein perfektes Playbook, wohl aber genügend dokumentierte Erkenntnisse, damit eine neue Person nicht allein herausfinden muss, welches Angebot für welche Zielgruppe funktioniert. Sind Zielgruppe und Nutzenversprechen noch weitgehend ungetestet, kann es sinnvoll sein, zunächst selbst weitere Kundengespräche zu führen, statt die Klärung an eine neue Vertriebsperson zu delegieren.

Trenne anschließend Aufgaben, die im Startup häufig unter „Sales“ zusammengefasst werden. Soll die Person vor allem Erstkontakte herstellen und Termine qualifizieren, suchst du andere Stärken als für komplexe Demos, Angebote und Verhandlungen. Beides kann in einer frühen Phase zur Rolle gehören; dann musst du jedoch Prioritäten, Unterstützung durch die Gründer und realistische Erwartungen ausdrücklich benennen. Wer eine Berufseinsteigerin oder einen Berufseinsteiger für die Terminierung einstellt, kann nicht zugleich erwarten, dass diese Person ohne Einarbeitung einen anspruchsvollen B2B-Verkaufsprozess eigenständig aufbaut und abschließt.

Die Vision als Ausgangspunkt für Sales Recruiting für Startups

Bevor eine Stellenanzeige erscheint, steht in Krügers Vorgehen die Vision. Menschen, die im Vertrieb Verantwortung übernehmen sollen, möchten verstehen, worauf das Unternehmen hinarbeitet und welchen Beitrag ihre Arbeit dazu leistet. Eine allgemeine Beschreibung nach dem Muster, das Produkt sei gut und müsse nun verkauft werden, erklärt weder das gemeinsame Ziel noch die konkrete Chance dieser Rolle.

Krüger erläutert seinen Gedanken anhand der eigenen Vision: Bis 2035 sollen 25.000 Unternehmen zu besseren Vertriebsergebnissen geführt werden. Bei durchschnittlich 4.000 € jährlichen Ausgaben pro Unternehmen ergäbe sich rechnerisch ein jährlich wiederkehrender Umsatz von 100 Millionen €. Die Zahlen beschreiben ein Ziel, keine bereits erreichte Entwicklung. Für deine Anzeige ist entsprechend nicht die Größe einer Zahl entscheidend, sondern ob du plausibel erklären kannst, welches Kundenproblem ihr löst und wie die neue Vertriebsperson zum Wachstum beiträgt.

Verbinde diese Perspektive mit dem tatsächlichen Arbeitsalltag. Bewerberinnen und Bewerber sollten erfahren, ob sie einen bestehenden Prozess verbessern oder gemeinsam mit dir erst einen belastbaren Vertriebsprozess entwickeln, welche Entscheidungen sie selbst treffen dürfen und woran Erfolg gemessen wird. Eine ehrliche Beschreibung der Aufbauarbeit spricht geeignete Menschen besser an als ein Versprechen, das die Stelle später nicht einlösen kann. Wie eng diese Aufgabe mit der Verantwortung der Geschäftsführung verbunden ist, behandelt auch der Beitrag zum Aufbau des eigenen Vertriebs als Geschäftsführer.

Sales Recruiting für Startups mit LinkedIn Job Ads

Als Kanal nennt Krüger LinkedIn Job Ads, die er nach eigener Aussage seit 2017 nutzt. Die Anzeige ist für ihn ein Weg, Bewerbungen zu gewinnen; ob LinkedIn auch für deine Stelle der passende Kanal ist, hängt jedoch von Zielprofil, Standort, Netzwerk und Budget ab. Gerade bei einer spezialisierten ersten Vertriebsrolle kann es sinnvoll sein, zusätzlich geeignete Personen direkt anzusprechen oder Empfehlungen aus dem eigenen Netzwerk einzuholen.

Wichtiger als die technische Schaltung ist der Inhalt. Eine gute Anzeige macht deutlich, welches Kundensegment angesprochen wird, welche Tätigkeiten in den ersten Monaten im Vordergrund stehen und welche Erfahrung dafür erforderlich ist. Ergänze, mit wem die Person zusammenarbeitet, welche Unterstützung und Lernmöglichkeiten sie erhält, wie die Arbeitsbedingungen aussehen und wie sich die Vergütung zusammensetzt. Falls du ein variables Gehalt anbietest, beschreibe nachvollziehbar, an welche Leistung es geknüpft ist, statt nur mit einem theoretisch erreichbaren Spitzenverdienst zu werben.

Krüger erinnert sich an Anzeigen aus seinem Software-Startup, die bewusst eine zugängliche Teamatmosphäre vermittelten und sich damit von formelleren Konzernanzeigen unterschieden. Solche Einblicke sind hilfreich, sofern sie konkret bleiben und nicht die wesentlichen Angaben zur Rolle ersetzen. Als Anzeigenbudget nennt er 35 € am Tag; bei einer Ausschreibung erhielt sein Team nach eigener Aussage innerhalb von zwei Tagen 100 Lebensläufe. Das ist eine individuelle Erfahrung, keine belastbare Prognose für andere Unternehmen. Beurteile den Kanal deshalb nicht nur nach der Zahl der Bewerbungen, sondern danach, wie viele Personen die definierten Mindestanforderungen erfüllen und später im Auswahlprozess überzeugen. Der Beitrag über Sales Recruiting und die Gewinnung passender Talente vertieft das Thema.

Sales Recruiting für Startups: Gehalt vorab klären und Bewerbungen zügig screenen

Noch bevor Bewerbungen eintreffen, empfiehlt Krüger, einige Vorabfragen festzulegen. Dazu gehören Erfahrung mit den Kernaufgaben und die Gehaltsvorstellung. Wenn das vorgesehene Budget deutlich unter der Erwartung einer Person liegt, ist es für beide Seiten fairer, das früh zu klären. Berufsjahre allein sind allerdings kein verlässlicher Leistungsnachweis: Frage zusätzlich nach Erfahrungen mit vergleichbaren Zielgruppen, Vertriebswegen und Verkaufszyklen.

Interessante Kandidatinnen und Kandidaten kontaktiert Krüger zeitnah für ein kurzes Screening. Dabei hört er, wie sie kommunizieren, fragt nach ihrer Motivation und erläutert den weiteren Ablauf. Für dein eigenes Screening helfen wenige, vorab festgelegte Fragen: Welche Vertriebsaufgabe hat die Person zuletzt selbst verantwortet? Wie hat sie neue Gespräche aufgebaut? Warum interessiert sie sich für eine frühe Rolle in deinem Unternehmen? So bleiben Gespräche vergleichbar, ohne sie zu einem starren Verhör zu machen.

Das Telefonat ist zugleich eine Gelegenheit, die Stelle überzeugend und realistisch vorzustellen. Geeignete Bewerberinnen und Bewerber prüfen ebenfalls, ob die Aufgabe zu ihnen passt; ein klarer nächster Schritt und eine verlässliche Rückmeldung gehören daher zum Prozess. In Krügers Ablauf folgen auf das Screening ein Department Interview und ein Founder Interview, ergänzt um eine Case Study beziehungsweise praktische Aufgabe. Wenn es noch keine Vertriebsabteilung gibt, kann das Department Interview auch von der Person geführt werden, die die fachliche Zusammenarbeit später verantwortet. Mehr zur anschließenden Einarbeitung findest du im Beitrag über Onboarding und Einarbeitung neuer Mitarbeiter.

Scorecard und praktische Aufgabe im Sales Recruiting für Startups

Für das erste vertiefende Interview setzt Krüger auf eine Scorecard. Ausgangspunkt sind die wichtigsten Aufgaben der Stelle und die Fähigkeiten, die dafür erforderlich sind. Bei einer Rolle mit viel Terminierung kann Hartnäckigkeit besonders relevant sein; bei längeren B2B-Verkaufszyklen könnten dagegen Bedarfsanalyse, Gesprächsführung und der Umgang mit mehreren Entscheidern stärker ins Gewicht fallen. Beschränke die Scorecard auf wenige Kriterien, die du im Interview oder in einer Aufgabe tatsächlich beobachten kannst.

Eine praktikable Scorecard hält für jedes Kriterium seine Gewichtung, eine einheitliche Bewertungsskala und konkrete Beobachtungen fest. Krüger beschreibt beispielsweise eine Gewichtung von fünf für einen wichtigen Skill und eine Bewertung von 1 bis 10. Damit die Zahlen mehr aussagen als ein Gesamteindruck, solltest du vorab festlegen, was eine niedrige, mittlere und hohe Bewertung bedeutet. Frage etwa nach einer konkreten Situation, in der eine Person nach mehreren Absagen eine Verkaufschance weiterentwickelt hat, und prüfe nach, welche Schritte sie selbst übernommen hat. Halte die Antwort und deine Bewertung getrennt fest; das erleichtert es, spätere Interviews nachvollziehbar zu vergleichen.

Wenn du aus den Bewertungen einen Gesamtscore bildest, kannst du die vergebenen Punkte mit der jeweiligen Gewichtung multiplizieren und durch die maximal erreichbare gewichtete Punktzahl teilen. Ein vereinfachtes Beispiel mit drei Kriterien macht die Rechnung greifbar: Erhält eine Person für Gesprächsführung bei Gewichtung 5 eine Bewertung von 8, für Bedarfsanalyse bei Gewichtung 3 eine 7 und für Vorbereitung bei Gewichtung 2 eine 9, ergeben sich 79 von 100 möglichen gewichteten Punkten, also 79 %. Die Werte sind ein Rechenbeispiel, keine Bewertung einer realen Bewerbung. Krüger nutzt für seinen Score Orientierungswerte: unter 70 % würde er nicht einstellen, über 80 % betrachtet er als deutlich positives Signal und bei 90 % würde er sich besonders um die Person bemühen. Diese Schwellen sind Erfahrungswerte seines Vorgehens, keine allgemeingültige Eignungsdiagnostik. Eine hohe Gesamtzahl sollte insbesondere keinen schwerwiegenden Mangel bei einer unverzichtbaren Kernaufgabe verdecken.

Die praktische Aufgabe ergänzt das Interview, weil sie Verhalten sichtbar macht. Krüger nennt ein Rollenspiel, in dem die Person anruft, einen Termin vereinbaren und einen Einwand behandeln soll. Für eine Stelle mit überwiegend eingehenden Leads wäre stattdessen beispielsweise ein simuliertes Erstgespräch zur Bedarfsklärung aussagekräftiger. Gib allen Bewerberinnen und Bewerbern denselben kurzen Kontext, eine angemessene Vorbereitungszeit und vergleichbare Einwände. Bewerte anschließend nicht nur, ob ein Termin zustande kommt, sondern beispielsweise Gesprächseinstieg, Qualität der Fragen, Reaktion auf den Einwand und Klarheit des nächsten Schritts. So hängt das Ergebnis weniger davon ab, welche Rolle die interviewende Person zufällig spielt. Weitere Inhalte zum telefonischen Erstkontakt findest du im Cold Calling Leitfaden.

Krüger achtet zudem darauf, ob sich Bewerberinnen und Bewerber anhand öffentlich zugänglicher Informationen vorbereitet haben. Das ist ein sinnvoller Hinweis, sollte aber zur Aufgabe passen: Wer zu einem spontanen Erstgespräch eingeladen wird, kann nicht dieselbe Vorbereitung zeigen wie jemand, der vorab eine Case Study erhalten hat. Einheitliche Informationen und transparente Erwartungen machen die Beurteilung fairer und für dein Team belastbarer.

Die Entscheidung mit einem realistischen Einstieg verbinden

Nach den Interviews sollten die beteiligten Personen ihre Beobachtungen zunächst anhand der Scorecard festhalten und erst dann gemeinsam besprechen. So lässt sich besser unterscheiden, ob mehrere Personen dieselbe Stärke gesehen haben oder ob ein besonders selbstsicherer Auftritt die Bewertung prägt. Referenzen können offene Fragen zu Aufgaben und Zusammenarbeit ergänzen, sofern du sie mit Einverständnis der betreffenden Person einholst; sie ersetzen weder die eigene Prüfung noch eine klare Entscheidung.

Plane bereits vor der Zusage, wie die ersten Wochen aussehen. Zur Einarbeitung gehören Zugang zu bisherigen Kundengesprächen und Materialien, gemeinsame Gespräche mit dem Gründer, Feedback zu ersten Kontakten und klare Prioritäten. Vereinbare überprüfbare Zwischenziele, etwa die sichere Bearbeitung typischer Einwände oder die eigenständige Durchführung qualifizierter Erstgespräche, bevor du ausschließlich auf Abschlüsse schaust. Welche Ergebnisse realistisch sind, hängt vom Verkaufszyklus und von der Qualität der verfügbaren Leads ab. Recruiting und Onboarding greifen damit ineinander: Selbst eine geeignete Person kann ihre Leistung nur zeigen, wenn Rolle, Unterstützung und Erwartungen zusammenpassen.

Häufige Fragen zum Sales Recruiting für Startups

Wann sollte ein Startup die erste Vertriebsperson einstellen?

Eine erste Vertriebsbesetzung ist besonders dann sinnvoll, wenn aus Gründerverkäufen bereits nachvollziehbare Erkenntnisse zu Zielgruppe, Kaufgründen und typischen Gesprächsverläufen vorliegen und eine konkrete Aufgabe regelmäßig anfällt. Fehlen diese Grundlagen noch, sollte die Geschäftsführung zunächst weitere Kundengespräche führen und dokumentieren, was tatsächlich funktioniert; andernfalls wird die neue Person zugleich für Verkauf und ungeklärte Positionierung verantwortlich gemacht.

Woran erkenne ich, ob ich zuerst Terminierung oder Abschlusskompetenz brauche?

Betrachte, wo im bestehenden Verkaufsprozess die größte Lücke liegt: Gibt es zu wenige qualifizierte Erstgespräche, steht die Gewinnung und Qualifizierung von Terminen im Vordergrund. Finden ausreichend Gespräche statt, aber Angebote und Verhandlungen kommen nicht voran, brauchst du eher Erfahrung in Bedarfsanalyse und Abschlussführung. Die Stellenanzeige, Scorecard und Arbeitsprobe sollten jeweils genau diese vorrangige Aufgabe abbilden.

Wie messe ich, ob mein Recruiting-Prozess funktioniert?

Betrachte nicht allein die Anzahl eingegangener Lebensläufe, sondern dokumentiere, wie viele Bewerbungen die Mindestanforderungen erfüllen, wie viele Personen nach dem Screening weiterkommen und welche Beobachtungen die Arbeitsprobe liefert. Halte zusätzlich fest, wie lange geeignete Menschen auf eine Rückmeldung warten. Diese Kennzahlen helfen dir, Probleme beim Kanal, beim Rollenprofil oder in der Auswahl zu erkennen, ohne eine hohe Bewerbungszahl mit einer guten Besetzung gleichzusetzen.

Fazit: Sales Recruiting für Startups bei der ersten Vertriebsbesetzung

Die erste Vertriebsstelle besetzt du verlässlicher, wenn du vor der Suche die Aufgabe präzisierst und im Auswahlprozess beobachtbare Leistung über den bloßen persönlichen Eindruck stellst. Die Vision macht die Rolle verständlich, eine ehrliche Anzeige erreicht passende Menschen und ein schneller Prozess hält den Kontakt aufrecht. Scorecard und praktische Aufgabe helfen dir anschließend, die Entscheidung nachvollziehbar zu treffen. Prüfe vor einer Zusage insbesondere diese Punkte:

  • Vertriebsgrundlage: Sind Zielgruppe, Angebot und bisherige Erkenntnisse aus Kundengesprächen ausreichend dokumentiert?
  • Rollenprofil: Ist klar, ob Terminierung, Lead-Bearbeitung oder Abschlüsse im Vordergrund stehen und welche Unterstützung die Person erhält?
  • Stellenanzeige: Beschreibt sie neben der Vision auch Aufgaben, Arbeitsbedingungen, Entwicklungsmöglichkeiten und Vergütung nachvollziehbar?
  • Screening: Klärst du wesentliche Anforderungen und Gehaltserwartungen früh und gibst zeitnah Rückmeldung?
  • Bewertung: Prüfen alle Beteiligten dieselben Kernfähigkeiten anhand einer Scorecard mit dokumentierten Beobachtungen?
  • Arbeitsprobe: Entspricht die Aufgabe der tatsächlichen Rolle und erhalten alle Bewerberinnen und Bewerber vergleichbare Bedingungen?
  • Einstieg: Stehen Einarbeitung, Feedback und realistische Ziele für die ersten Wochen bereits fest?

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Wenn du zum Sales Recruiting für Startups eine Frage hast

Wenn du eine Frage zur ersten Vertriebsbesetzung oder zum beschriebenen Auswahlprozess hast, schreib sie mir unter das Video. In meiner kostenfreien B2B Sales Master Community tauschen sich nach meiner Aussage bereits über 300 Sales Professionals aus. Dort findest du unter anderem Module zu Outreach-Strategie, Cold Calls und Einwandbehandlung; den Anmeldelink findest du unter dem Video. Ich sehe mir jede Bewerbung an und freue mich darauf, dich in der Community kennenzulernen.

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