Fragetechnik einfacher erklärt
Im ersten Teil dieser Serie zum Thema Fragearten im Verkauf, wurden die offenen Fragen im Verkauf beleuchtet. Das Gegenteil einer offenen Frage ist die geschlossene Frage. Geschlossene Fragen werden leider viel zu oft von unerfahrenen Verkäufern eingesetzt und führen meist nicht zu dem gezielten Ziel im Verkauf, dem Abschluss bzw. neu gewonnenen Kunden oder Partner. Bei geschlossenen Fragen sind die Antwortmöglichkeiten vorgegeben (z. B. ja/nein/weiß nicht) bzw. definiert, entweder durch die Frage selbst, oder durch die explizite Nennung der zur Auswahl stehenden Antworten. Diese Frageform findet Anwendung im Marketing und in der Forschung (z. B. Meinungsforschung). Das Gegenteil der geschlossenen Frage ist die offene Frage.[/pullquote] Die geschlossene Frage bietet dem Befragten nämlich nur eine kurze und knappe Antwort, nämlich ein Ja oder Nein und verhindert somit eine offene Kommunikation.- Waren Sie schon einmal in XY?
- Mögen Sie XY?
- Ist das hier neu?
- Kennen Sie XY?
- Haben Sie schon einmal von XY gelesen?
Einordnung in das 3-Säulen-Modell des planbaren LinkedIn-Vertriebs
Im Verkaufsgespräch entscheidet die Qualität der Gesprächsführung darüber, ob Bedarf, Priorität und Entscheidungsweg wirklich sichtbar werden.
Genau deshalb gehört dieses Thema in die dritte Säule „Pipeline & Messbarkeit“ des 3-Säulen-Modells des planbaren LinkedIn-Vertriebs.
Content &
Anbahnung Erstgespräch
Ohne den richtigen Content und strukturierte Gespräche entsteht keine Nachfrage.
Bild 3-Säulen-Modell des planbaren LinkedIn-Vertriebs
Gezielte Fragen und eine strukturierte Einwandbehandlung schaffen Klarheit für den nächsten sinnvollen Schritt.
Messbarkeit setzt die anderen Säulen voraus: Positionierung sorgt für passende Kontakte, Content und Ansprache bringen Nachfrage in den Prozess – die Pipeline macht daraus steuerbare Verkaufschancen.
Der Artikel zeigt, wie Gesprächskompetenz die Qualität von Opportunities und Abschlussentscheidungen verbessert.